Uber-Investor Chris Sacca will nicht mehr

Chris Sacca will nicht mehr in Startups investieren. Der Familienvater zieht sich aus der US-Gründerszene zurück.

Chris Sacca hat jüngst erklärt keine Investments mehr in Startups tätigen zu wollen, wie ein Branchendienst nun berichtete. Der mehrfache Milliardär sieht sich nicht mehr in der Lage seine Investments in dem Umfang zu betreuen, wie er es von sich erwarte. Andere mögen das Investieren in Startups als Lifestyle sehen und sogar erfolgreich damit sein, so Sacca. Er jedoch nehme seine Firmen ernst und könne dieser Tätigkeit künftig nicht mehr mit genügend Zeit und Aufmerksamkeit nachgehen.

Mit Uber und Twitter reich geworden

Auch Auftritte in der Startup-Show Shark Tank, die der Investor in der Vergangenheit regelmäßig hatte, wird es künftig nicht mehr geben. Welche Pläne Chris Sacca, der zweifacher Vater ist, für seine Zukunft hat, führte er noch nicht aus. Sacca machte einen Großteil seines Vermögens mit Investments in Firmen wie Kickstarter, Instagram und Twitter. Aktuell hält er einen vierprozentigen Anteil an Uber, das er in der Vergangenheit aber auch schon harsch kritisierte.

Den CEO Travis, Kalanick, mit dem der Milliardär einst eine enge Freundschaft verband, bezeichnete er als ungeschickt und seine Kommunikation mit Kunden als ungeeignet. Den Sexismusskandal, in den Uber jüngst geriet, überraschte ihn kaum.

Seine VC-Firma Lowercase Capital wurde vom Wirtschaftsmagazin Fortune als einen der einflussreichsten VC-Geber der USA bezeichnet.

Bildquelle: CC BY-SA 2.0

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