Abgekupfert: Wie Uber in die Luft gehen könnte

Uber könnte bald in die Luft gehen und das, wo die Luft für den Fahrtenvermittler derzeit gerade immer dünner wird. Pläne sehen fliegende Taxis bereits in wenigen Jahren vor. Mit dieser Idee steht Uber gleichwohl nicht allein.

Der US-Fahrdienst Uber plant offenbar eine Infrastruktur für Lufttaxis zu errichten. Das Uber Elevate genannte Konzept sieht erste großflächige Tests bereits in zwei Jahren vor. Weitere drei Jahre später sollen dann die ersten Uber-Flugtaxis durch die Luft sausen. Die Fluggefährte sollen dazu beitragen den urbanen Verkehr am Boden dort zu entlasten, wo die bestehenden Strukturen am Rande ihrer Limits beansprucht werden und Zeit, sowie Geld einsparen helfen. Bei einem Blick auf das neue Konzept von Uber fällt rasch auf, dass es so neu gar nicht ist.

Von Lilium und co. abgeschaut?

Viel Zeit sollen die Senkrechtstarter einsparen, so Uber. Eine Fahrt von San Francisco nach San José soll so statt der heute üblichen zwei Stunden im Auto künftig nur eine viertel Stunde dauern. Die Argumente klingen vertraut, aus Europa.

Uber, das einst selbst als disruptives Startup anfing, scheint sich bei dieser buchstäblich hochfliegenden Idee einiges von europäischen Startups abgeschaut zu haben. Zu nennen wäre hier etwa das in München entwickelte Lufttaxi Lilium, dessen Entwickler unlängst einen ersten erfolgreichen Testflug absolvierten, nachzulesen bei SmartFounders. Dass Uber fraglos bedeutend größere Ressourcen aufbringen kann, um ein solches Mammutvorhaben in kurzer Zeit zu schultern, ist offensichtlich.

Uber könnte positive Schlagzeilen derzeit auch ganz gut gebrauchen. Nach diversen Skandalen und schlechter Presse um Unternehmenskultur und Unternehmensleitung von Uber wurde unlängst das wenig vertrauenerweckende Verhalten der Uber-App bekannt, die beinahe zum Rauswurf aus Apples App Store geführt hätte, was zweifellos fatale Folgen gezeigt hätte. Uber gelang es indes Apples Richtlinien zu umgehen.

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